Gitarre spielen mit Freude – Antworten auf typische Elternfragen
Muss mein Kind in der allerersten Stunde schon fehlerfrei spielen können?
Nein, absolut nicht. Die erste Stunde ist komplett für das Ankommen, Kennenlernen und das Vorbereiten der Gitarre reserviert. Ihr Kind muss keinerlei Vorkenntnisse mitbringen. Wir starten spielerisch und ohne jeden Leistungsdruck.
Mein Kind ist erst 4,5 oder 5 Jahre alt – ist das nicht zu früh für Gitarrenunterricht?
Nein, durch unser vielschichtiges System ist das das perfekte Einstiegsalter! Wir nutzen die innovative NoTa-Schrift, die ohne das komplizierte Lesen klassischer Noten auskommt. In Kombination mit Kleingruppen von maximal drei Kindern und einer kindgerechten, kleineren Gitarre lernt Ihr Kind Musik genau wie eine zweite Muttersprache: intuitiv und mit viel Spaß.
Kostet das Material später etwas oder muss ich ein Abo abschließen?
Nein, niemals. Unser gesamtes Projekt ist vollkommen kostenlos. Es gibt keine versteckten Gebühren, keine Testabos, die sich automatisch verlängern, und Sie müssen für die Nutzung auch keine Mitgliedschaft eingehen. Alle Downloads sind frei zugänglich.
Was genau bedeutet „intrinsische Motivation“ für mein Kind im Alltag?
Intrinsische Motivation ist der innere, aus eigenem Antrieb entstehende Wunsch, eine Handlung auszuführen. Sie geschieht um ihrer selbst willen – aus Freude, Interesse oder dem Gefühl der Sinnhaftigkeit heraus, ohne dass eine äußere Belohnung lockt oder eine Strafe droht.
Für Ihr Kind bedeutet das ganz einfach: Es lernt nicht, weil eine gute Note oder ein Geschenk winkt (äußere Belohnung) oder weil es Ärger fürchtet (Strafe). Es lernt, weil es das Thema spannend findet, stolz auf den eigenen Erfolg ist oder den Sinn dahinter versteht.
Funktioniert Lernen ohne Notendruck und Belohnungen überhaupt?
Ja, sogar viel besser. Wenn Kinder nur für eine Belohnung oder eine Note lernen, vergessen sie den Stoff oft direkt nach der Klassenarbeit. Fällt der Druck weg und wird stattdessen die eigene Neugier geweckt, bleibt das Wissen dauerhaft im Kopf. Das Kind lernt aus eigenem Antrieb und entwickelt echtes Selbstvertrauen.
Wie kann ich mein Kind zu Hause unterstützen, ohne Druck auszuüben?
Werden Sie vom Kontrolleur zum Begleiter. Fragen Sie Ihr Kind nicht: „Welche Note hast du geschrieben?“, sondern lieber: „Was hast du heute Spannendes herausgefunden?“. Lassen Sie Ihr Kind eigene Fehler selbst entdecken und loben Sie nicht das Endergebnis, sondern den Einsatz und den Fleiß, den es gezeigt hat. [1]
Muss mein Kind in der allerersten Stunde schon fehlerfrei spielen können?
Nein, absolut nicht. Die erste Stunde ist komplett für das Ankommen, Kennenlernen und das Vorbereiten der Gitarre reserviert. Ihr Kind muss keinerlei Vorkenntnisse mitbringen. Wir starten spielerisch und ohne jeden Leistungsdruck.
Warum wird die Gitarre meines Kindes in der ersten Stunde mit Klebepunkten versehen?
Kleine Hände benötigen am Anfang visuelle Orientierungspunkte auf dem Instrument. Die aufgeklebten Greifpunkte (mittels leicht ablösbarem Maler-Tesakrepp) und Saitenmarkierungen helfen Ihrem Kind, die Finger der linken und rechten Hand sofort an der richtigen Stelle zu platzieren. Das sichert schnelle Erfolgserlebnisse und verhindert Frustration.
Darf ich als Elternteil die Wirbel der Gitarre zu Hause nachstimmen?
Bitte tun Sie das in den ersten Wochen nicht. Der Lehrer klebt die Wirbel in der ersten Stunde extra mit Klebeband fest, damit die Grundstimmung stabil bleibt. Die Feinstimmung wird wöchentlich exklusiv von der Lehrkraft im Unterricht durchgeführt. Später zeigen wir Ihnen gerne, wie Sie das Instrument zu Hause selbst sicher stimmen können.
Mein Kind ist erst 4,5 oder 5 Jahre alt – ist das nicht zu früh für Gitarrenunterricht?
Nein, durch unser vielschichtiges System ist das das perfekte Einstiegsalter! Wir nutzen die innovative NoTa-Schrift, die ohne das komplizierte Lesen klassischer Noten auskommt. In Kombination mit Kleingruppen von maximal drei Kindern und einer kindgerechten, kleineren Gitarre lernt Ihr Kind Musik genau wie eine zweite Muttersprache: intuitiv und mit viel Spaß.
Woher weiß ich, ob die Gitarre meines Kindes die richtige Größe hat?
Als ideale Einstiegsgröße für diese Altersgruppe empfehlen wir eine sogenannte 45er-Mensur (z. B. die Carl Hellweg Pony). Eine wichtige Regel der europäischen Gitarrenlehrer-Vereinigung (EGTA) besagt: Das Instrument darf für den Anfang im Zweifel immer etwas zu klein sein, aber niemals zu groß, damit sich Ihr Kind beim Greifen nicht überstrecken muss.